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NEXT11 Videotipp: Algorithms That Govern Our Lives by Kevin Slavin

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Wie hier beschrieben habe ich ja in meinem Praktikum hauptsächlich für die NEXT11 Conference gearbeitet. Da die Tickets nicht ganz günstig sind und ja auch nicht jeder Zeit hat mal eben zwei Tage nach Berlin zu fahren, möchte ich euch darauf hinweisen, dass alle Vorträge nach und nach auf der Videoseite der NEXT11 online gestellt werden. Ich werde die besten hier einbinden. Los geht es mit Kevin Slavin von Area/Code mit seinem Vortrag Algorithms That Govern Our Lives

Nebenbei: Müsst ihr bei dem Namen auch an den sehr guten Film Lucky Number Slevin denken?

Handyladebox
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Im Café mal kurz aufladen

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Da unsere Smartphones nicht nur alles können sondern auch große und brilliante Bildschirme, Prozessoren, leistungsfähige Sendemodule und wer weiß was sonst noch mit Strom versorgen müssen, haben immer mehr Leute das Problem, dass der Akku schlapp macht und weder Ladekabel noch Steckdose in Sicht sind.

Diese Ladestation, die ich  neulich im Café Uferlos gesehen schafft da Abhilfe:

Unterschiedliche Stecker schaffen Komptabilität zu allen gängigen Smartphones. Also Telefon hier deponiert und dann einen Kaffee trinken, Brunchen, Fußball gucken oder nebenan in die Mensa gehen. Es gibt drei Fächer, die mit einem einfachen Schließsystem ausgestattet sind. Das ganze sieht aus wie kleine Schließfächer, wie man sie vom Bahnhof oder aus dem Schwimmbad gewohnt ist und kostet (zumindest hier) nichts. Einzig das Material (harter Kunststoff) könnte dazu führen, dass man der Station seinen teuren Begleiter lieber nicht anvertraut. Praktisch: Die Stationen lassen sich über diese Karte oder über eine App finden.

Hergestellt werden die Stationen von der Firma strasserauf, deren Logo für mich völlig unleserlich ist, die damit aber wohl Werbung für ihr Hauptprodukt machen möchte: billigen Ökostrom. Bevor ihr da jetzt aber alle hinwechselt lest ihr bitte meine Guideline zur Anbieterwahl: Ökostrom ungleich Ökostrom ungleich Ökostrom. Für mich klingt die TÜV-Zertifizierung und Wasserstrom doch sehr verdächtig. Düsseldorfern könnte der Anbieter dank dieser Guerilla Werbeaktion bekannt sein. Ob das so ökologisch sinnvoll war, wage ich zumindest zu bezweifeln.

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Twitter Vielfalt

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Wie unterschiedlich man ein und die selbe Nachricht melden kann zeigt mir heute mal wieder meine Twitter-Timeline:

Nüchtern:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/HorizontNet/status/66085238379511808″]

Genial:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/ralfheimann/status/66084866801934336″]

 

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Lokale Top-News

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Heute Morgen twitterte unser lokaler Radiosender mal wieder eine absolute Top-News an seine Follower:

Mal abgesehen davon, dass ich diese Anrede „Hallo, ich bin …“ schon schrecklich finde, muss man sich echt Gedanken machen, was in dieser Stadt so los ist, wenn Leute schon wegen eines Maikäfers beim Radio anrufen…
…und wenn der Radiosender das so interessant findet, dass er es auch noch über Twitter und Facebook verbreitet…
…und wenn dann bei Facebook auch noch (bis jetzt) acht Likes und vier positive Kommentare dabei rumkommen, tja dann hat der Sender wohl wider meiner Erwartungen einen Nerv getroffen.

 

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Wie komme ich als Student zur NEXT11?

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Wie schon mal erwähnt arbeite ich zur Zeit für die NEXT11 Konferenz. Diese wird am 17. und 18. Mai in Berlin zum Thema DATA LOVE stattfinden. Mehr Infos findet ihr hier: www.nextconf.eu

Die Konferenz ist nicht nur für Unternehmens-, Agentur- und Medienvertreter sowie Start-Ups interessant, sondern auch für Studenten. Als Student weiß ich natürlich, dass man im Studium eigentlich kein Budget für Konferenzen dieser Größenordnung übrig hat. Daher habe ich mal ein paar Möglichkeiten zusammen getragen, wie Studenten zur NEXT11 kommen können:

1) Ihr betreibt ein eigenes Blog. Wie ihr an ein Blogger Ticket kommt steht hier: Bloggers are welcome . Allerdings bin ich ehrlich: Ein kostenloses Blogger Ticket werden hauptsächlich Top-Blogger mit einer großen Reichweite und vor allem thematischer Relevanz bekommen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit über eure Seite ein Ticket zu gewinnen, in dem ihr zum Beispiel ein Banner einbaut oder etwa zur NEXT11 schreibt. Hier steht alles genau erklärt.

2) Ihr gewinnt ein Studenten-Ticket von SinnerSchrader. Insgesamt 10 Tickets verlost der Veranstalter der NEXT11.

3) Ein weiteres Ticket verlost Be Berlin. Die Hauptstadtkampagne bietet sogar Anreise und Übernachtung inklusive. Diese Verlosung richtet sich aber eher an internationale Teilnehmer.

4) Es wird auch günstige Studententickets geben. Die genauen Preise und die Bedingungen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Ich werde dann noch einmal darauf hinweisen.
UPDATE 14.03.2011: Alles zu den Studententickets für nur 90,- Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer und Shopgebühr) findet ihr hier: http://nextco.nf/i26fVz

Um immer auf dem neuesten Stand zur NEXT11 zu bleiben, werdet Fan der NEXT bei Facebook und/oder folgt @nextconf bei Twitter.

Wenn ihr kein Student seid empfehle ich euch schnell noch bei den Early Bird Tickets zuzuschlagen!

 

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„1984“ in der Version von 2011

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Im Jahre 1984, in einer Pause des Super Bowl XVIII strahlte Apple in Anlehnung an George Orwells Buch 1984 diesen legendären Spot aus:

Heute, im Jahr 2011 ist Apple längst nicht mehr der kleine bunte Player in der Welt der großen grauen Männer (wenn auch immer noch der Player der vieles revolutioniert). Längst ist Apple eine Supermacht, mit einem strikt geschlossenen System. Apple bestimmt, was der User sieht und was nicht, welche Anschlüsse er nutzen darf und welche nicht und Apple gehören die Daten der User.

Zeit einen neuen Spot zu drehen, dachten sich wohl einige Leute bei Motorola und so lief dieses Jahr beim Super Bowl XLV in einer Pause dieser Spot:

Ich finde den Spot von Motorola für das Xoom Tablet sehr gut. Bei Mobiflip enthält sich René Hesse, die Kommentatoren finde ihn eher mäßig. Was denkt ihr?


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Der Koch, die NEXT11 und die Bloggersuche

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Heute mal ein Blogpost in eigener Sache:

Wie ihr vielleicht wisst, studiere ich gerade. Wer mir bei Twitter folgt, der hat mitbekommen, dass ich in der letzten Woche meine letzte Klausur geschrieben habe. Das heißt aber noch nicht, dass mein Studium zu Ende ist. Im Verlaufsplan stehen für das sechste Semester ein Praxisprojekt von drei Monaten und die Bachelorarbeit. Daher habe ich mir eine schöne Stelle für das Projekt gesucht und gefunden:

Ich bin bei Primus Inter Pares oder kurz pr://ip in Münster. Das ist eine Agentur aus Münster, die hauptsächlich im Umfeld der digitalen Wirtschaft für ihre Kunden kommuniziert. Und einer dieser Kunden ist in diesem Jahr die NEXT11 Konferenz in Berlin. Ich werde hauptsächlich an diesem Projekt mitarbeiten, in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen vom NEXT11-Team und Djure Meinen (50hz).

Also wundert euch nicht, wenn ich in Zukunft viel über die NEXT11 twittere oder sonst wo poste.

So, das zu mir – und jetzt zu euch. Für die NEXT11 werden wir einige Blogger einladen und anderen die Möglichkeit geben sehr günstige Tickets zu bekommen. Dafür suchen wir eure Ideen, Vorschläge oder direkt euch. Alle weiteren Infos findet ihr hier bei 50hz.

Wenn ihr selbst zur NEXT11 wollt oder zumindest mit dem Gedanken spielt: Unter vote.nextconf.eu kann man noch bis zum 15.02.2011 Sprecher vorschlagen und für bereits vorgeschlagene voten. Ich empfehle hier mal direkt für Oscar Ugaz von Real Madrid zu voten!

Update 18:15 Uhr: Weitere Infos findet ihr jetzt auch direkt bei pr://ip.


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Abofalle statt kostenlosem Smartphone

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Zurzeit ist folgende Email (auch in ähnlicher Form) unterwegs und erreichte auch mich. Eine kurze Recherche bestätigte meinen ersten Gedanken. Da ich nicht viel Zeit habe, hier die Ergebnisse als ganz kurze Warnung vor http://www.smartphones-testen.net.

Die Mail:

Nina Wagner an xxxx
Details anzeigen 06:26 (Vor 3 Stunden)
Sehr geehrte(r) xxxx xxxxx,

im Rahmen einer aktuellen Marktforschungs-Studie suchen wir bundesweit 5.000 Teilnehmer, die aktuelle Handys, Smartphones (wie beispielsweise das iPhone 4) oder Zubehör aus dem Mobilfunkbereich testen und bewerten möchten.

Wir senden Ihnen die Produkte, die getestet werden sollen, portofrei nach Hause – diese dürfen Sie nach der Studie vollständig behalten, hierfür erwarten wir eine ausführliche Beschreibung Ihrer Erfahrung mit den Geräten.

Nach Abschluss der Studie und Beantwortung unserer Fragen bezüglich der Geräte gehen diese vollständig in Ihr Eigentum über – Sie können damit machen was immer Sie möchten.

Von uns verschickte Handys sind selbstverständlich simlock-frei und können so problemlos von Ihnen genutzt werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen.
Bitte informieren Sie sich direkt:

http://www.smartphones-testen.net/D60-Z627953/

Vielen Dank, auf gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen,

Nina C. Wagner
Projektverantwortliche „Marktforschung und Dialog“

Kurz gesucht und schon fand ich über dieses Forum auf diese Warnung von Chip.de:

Kostenlos? Keine Spur! Registrieren Sie sich auf einer der angegebenen Websites, schließen Sie ein kostspieliges Abo ab, für das monatlich 8,25 Euro fällig werden. Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Dass ein Tester jemals ein teures iPhone 4, Samsung Wave oder BlackBerry Torch bekam, wie es die Webseiten vermitteln, ist nicht bekannt.

Hier geht es zum vollständigen Artikel. Es geht hier zwar um andere Namen, es dürfte sich aber um die gleiche Masche handeln.


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Ökostrom ungleich Ökostrom ungleich Ökostrom

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So, endlich bin ich es auch: Kunde bei einem „echten“ Ökostromanbieter! In Bielefeld habe ich in einem Studentenwohnheim gewohnt und musste den Strom pauschal vom Studentenwerk beziehen, da gab es keine Wahlmöglichkeit. Jetzt wohne ich bekanntlich wieder im schönen Münster und so stand für uns die Wahl eines Stromlieferanten an.

Under CC by http://www.flickr.com/photos/philippheinrich/

Under CC by PhilippHeinrich*

Wer keinen dreckigen Kohlestrom oder unverantwortlichen Atomstrom beziehen will, der kann heutzutage Strom von einem Ökostromanbieter beziehen. Den gibt es zum Teil sogar zum selben Preis wie vom örtlichen Anbieter oder sogar billiger. Bei der Auswahl gibt es jedoch einige Sachen zu beachten. Wo kommt der Strom genau her? Verändert der Konsum von Ökostrom auch wirklich den Energiemix, also den erzeugten Strom? Und wenn ich Ökostrom von einem Konzern beziehe, unterstütze ich damit nicht auch alle anderen Geschäftsfelder dieses Konzerns?

Da ich mich damit ein wenig auseinandergesetzt habe, hier ein paar Tipps:

1. Der Wechsel des Stromanbieters geht ohne Probleme und ist mit keinem Versorgungsrisiko verbunden. Sollte der neue Anbieter Lieferprobleme haben, ist der lokale Versorger (in Münster die Stadtwerke) verpflichtet dich nahtlos weiter zu versorgen. Wenn du einen Antrag an den neuen Anbieter schickst, kümmert der sich um die Kündigung bei deinem alten Versorger zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

2. Der Strom, der aus deinen Steckdosen kommt verändert sich natürlich nicht. Oft hört man das von Kritikern: „Du kriegst doch weiterhin Atom- und Kohlestrom in deine Wohnung!“ Das stimmt. Das aktuelle deutsche Stromnetz ähnelt einem riesigem See. Du entnimmst Wasser, dafür wird an verschiedenen Stellen sauberes (Ökostrom) und dreckiges Wasser (Strom aus Kohle, Atom und Gas) eingespeist. Woher genau dein Wasser kommt, ist nicht nachvollziehbar. Allerdings ändert dein Wechsel zu Ökostrom die Qualität des gesamten Wassers (des Strommix). Denn die Menge Strom die du verbrauchst, muss dein Ökostromanbieter ins Netz einspeisen. Und Ökostrom hat Vorrang vor allen anderen Stromarten, dass heißt du änderst aktiv die Zusammensetzung des Strommix.

3. Aber Achtung: Nicht jeder Ökostromanbieter ist gleich! Im großen und ganzen gibt es drei Arten oder Modelle:

1. Das Aufpreismodell
Beim Aufpreismodell ist in Deutschland ein Auslaufmodell, hier wird weiter der selbe Strom geliefert und eingespeist. Man zahlt aber mehr Geld als vorher. Dieses Mehrgeld wird dann in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gesteckt. So ändert sich zwar langfristig etwas, aber hauptsächlich finanziert man damit seinem Anbieter nur die eh irgendwann anstehende Erneuerung seines Kraftwerkparks.

2. Das RECS-Zertifikate Modell
Hierbei handelt es sich um ein weit verbreitetes Modell. Viele (gerade die günstigsten) Ökostromanbieter nutzen dieses Modell. Für mich ist das aber in den meisten Fallen nur ein Fall von Greenwashing. Am Energiemix ändert sich hier so schnell nichts.
In diesem Modell verbraucht man weiter seinen Strom, der Anbieter kauft in der gleichen Menge RECS-Zertifikate, die bescheinigen, dass Ökostrom eingespeist wurde.

Was bedeutet das konkret? Nun sagen wir der Einfachheit halber du verbrauchst 100 Einheiten Strom. Jetzt kann dein Anbieter 100 Einheiten Atomstrom einspeisen und zusätzlich RECS-Zertifikate für 100 Einheiten kaufen. Die bekommt er zum Beispiel aus Skandinavien. Da gibt es schon ganz lange viele Wasserkraftwerke, die sauberen Strom produzieren. Das heißt bisher wurden 100 Einheiten Wasserstrom in Skandinavien als normaler Strom verkauft und in Deutschland 100 Einheiten Atomstrom.
Jetzt wird der Atomstrom umdeklariert und via Zertifikat zum Ökostrom. Du verbrauchst jetzt also „offiziell“ den Wasserstrom aus Skandinavien und zahlst dafür vielleicht sogar etwas mehr. Der Skandinavier verbraucht quasi deinen Atomstrom und zahlt dafür wie immer. Er bekommt normalerweise nichts davon mit. Wirkung auf den Strommix: Null. Wirkung für den Klimaschutz: Null.
Dieses System würde erst dann zu einer Verbesserung des Status Quo führen, wenn alle bisher eh schon verfügbaren Ökostromquellen „verkauft“ sind, es also nur noch Zertifikate gibt, wenn neue Anlagen gebaut werden.

Was also tun, um echten Ökostrom zu beziehen? Um wirklich was zu verändern? Nun, es hilft Strom von einem Anbieter der dritten Art zu beziehen, den

3. „echten“ Ökostromanbietern
Diese garantieren dir, genau den Strom, den du verbrauchst auch gleichzeitig als Ökostrom ins Netz einzuspeisen. Das heißt, wenn sie mehr Kunden haben, die zusammen mehr Strom verbrauchen, MÜSSEN sie neue Anlagen bauen. Gute Anbieter haben also nur gute Kraftwerke in ihrem Kraftwerkspark und erweitern diesen kontinuierlich. Wobei sie nicht alle Anlagen zwingend selbst besitzen. Normalerweise kaufen sie auch Strom von Anlagenbesitzern, wie engagierten Bürgergruppen ein. Das heißt wenn mehrere Bürger sich zusammen tun und zum Beispiel ein Windrad bauen wollen, dann werden sie unterstützt und ihnen nach Inbetriebnahme der Strom abgekauft. Auch garantieren diese „echten“ Ökostromanbieter, dass von deinem Geld ein bestimmter Betrag garantiert in die Neuanlagenförderung fließt.
So verändert sich der Strommix oder um im Bild zu bleiben: So wird das der Stromsee sauber!


Wie man so einen „echten“ oder „guten“ Ökostromanbieter erkennt? Nun man kann sich durch die Informationen der Anbieter lesen und/oder dort direkt nachfragen. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich auch auf die Expertise der Experten der Umweltverbände verlassen. 22 Verbände, darunter der Naturschutzbund, der WWF, Greenpeace und Robin Wood, empfehlen auf der Seite www.atomausstieg-selber-machen.de genau vier Anbieter: Naturstrom, Lichtblick, Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Greenpeace Energy. Wobei EWS und Lichtblick teilweise auch Zertifikate nutzen, jedoch scheinbar nicht zum umdeklarieren. Mehr Infos hierzu findet ihr hier

Wir haben für uns die Preise verglichen und uns dann, auch auf Grund von zwei Empfehlungen, für Naturstrom entschieden. Seit dem 1.1.2011 ist dort sogar der Preis pro Kilowattstunde niedriger als im Grundversorgungstarif der Stadtwerke Münster! Zu Lichtblick habe ich gerade erst diese negative Erfahrung zum Thema Kundenservice im Blog von Elschy gelesen, daher hätte ich da Bedenken. Aber guckt einfach selbst, am besten mit der letzten Jahresabrechnung eures bisherigen Anbieters, welcher Versorger zu euch am besten passt. Alle vier liefern bundesweit.

Wer sich ebenfalls für Naturstrom entscheidet, kann sich gerne in den Kommentaren melden (echte Mailadresse angeben!), dann werbe ich ihn.

*Bild via Flickr von PhilippHeinrich


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