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QR-Wahnsinn

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Gestern poppten in meiner Wahrnehmung einige zusammenpassende Beiträge zum Thema QR-Codes auf, die (obwohl unabhängig voneinander) ein schönes Bild von der Verwendung von QR-Codes wiedergaben. Kurz zur Info: Was ist ein QR-Code?

Hier jetzt die auf den ersten Blick lustigen Einsatzmöglichkeiten, die eigentlich nur zeigen wie hilflos einige Medien und Werbungtreibende auf neue Technologien reagieren. Das Motto scheint zu sein: „Das will ich auch, das nutzen wir jetzt! – und das ohne Sinn und Verstand. Und meine Frau auch.“

1. WDR Markt vom 10. Januar 2012

Der WDR ist fortschrittlich, denn der WDR nutzt QR-Codes im Fernsehen. Gestern habe ich nebenbei Markt geguckt und plötzlich blenden die doch einen QR-Code unten rechts ins Bild ein. Für vielleicht 30 Sekunden. Der WDR denkt also, wir gucken Fernsehen mit unserem Smartphone in der Hand, immer bereit die QR-Code-Reader-App zu starten, vor den Fernseher zu springen und zu hoffen schnell genug den Code einzuscannen (Ich denke mal, dafür müsste man die Kamera schon so 20 cm bis 30 cm vor den Bildschirm halten), um dann… auf eine Internetseite zu kommen. Bitte! Dann blendet doch einfach eine kurze und merkbare URL ein und gut ist!

Leider gibt es die Sendung noch nicht in der WDR Mediathek, wenn sie online kommt, werde ich einen Link nachreichen.

2. Werbung auf einer Fußballbande (via @Kappi_J @flovoss)

(Bild von @flovoss)

– ohne Kommentar –

3. Zum Glück wurde auch dieses gute Video gepostet, dass sich einfach mal jeder angucken sollte, bevor er über QR-Codes nachdenkt. Wichtig ist ja: QR-Codes können gut und richtig sein. Aber nur, wenn man sich vorher Gedanken gemacht hat und dann etwas sinnvolles dabei raus gekommen ist. Hier jetzt das Video:

Scott Stratten’s UnMarketing Keynote at the NAMP conference, discussing QR Codes and the problem with them.

Greenpeace
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Greenpeace-Rebellen gegen VW-Imperium

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Hut ab Greenpeace UK!
Der VW-Spot „The Force„, in dem ein kleiner Darth Vader versucht die Macht anzuwenden, bis sein Vater und VW ihn glücklich machen, war der Renner der letzten Monate. Der Kleine ist aber auch süß…

Doch ob es so schlau war einen der größten Bösewichte des Universums zum Werbeträger zu machen? Greenpeace hat die Geschichte jetzt aufgegriffen. Denn VW ist nicht der gute Saubermannkonzern, als der er sich dank „Blue Efficency“ gerne darstellt. Auch VW steckt viel Geld in die Lobbyarbeit, um niedrige CO2-Grenzen für Autos in der EU zu verhindern und auch VWs könnten wesentlich umweltfreundlicher sein.

Hier also die Antwort von Greenpeace:

Genial: Der VW-Darth Vader macht, was Darth Vader nun mal macht: Er bedroht Planeten. Die Geschichte könnte nicht besser erzählt werden. Und Greenpeace nimmt die Rolle der kleinen, noch süßeren und natürlich guten Rebellen ein… und die Rebellen schlagen zurück:

Jetzt kann jeder auf der Kampagnenseite mit dem Namen VWDarkSide Teil der Rebellion werden. Und Greenpeace kann nicht nur online, natürlich wird das ganze auch offline mit gewohnten Aktionen begleitet:
Rebel alert! Stormtroopers sighted in London! VW is on the ma... on Twitpic
Gefunden via Claudia Sommer:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/csommer/status/85620694850871296″]

Update: Es gibt auch noch ein Jedi-Training: Wer acht Freunde in die Rebellion bringt, bekommt ein T-Shirt. Daher meine Bitte: Folgt mir in die Rebellion: http://vwdarkside.com/de/jedi/tim-koch-3142

Handyladebox
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Im Café mal kurz aufladen

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Da unsere Smartphones nicht nur alles können sondern auch große und brilliante Bildschirme, Prozessoren, leistungsfähige Sendemodule und wer weiß was sonst noch mit Strom versorgen müssen, haben immer mehr Leute das Problem, dass der Akku schlapp macht und weder Ladekabel noch Steckdose in Sicht sind.

Diese Ladestation, die ich  neulich im Café Uferlos gesehen schafft da Abhilfe:

Unterschiedliche Stecker schaffen Komptabilität zu allen gängigen Smartphones. Also Telefon hier deponiert und dann einen Kaffee trinken, Brunchen, Fußball gucken oder nebenan in die Mensa gehen. Es gibt drei Fächer, die mit einem einfachen Schließsystem ausgestattet sind. Das ganze sieht aus wie kleine Schließfächer, wie man sie vom Bahnhof oder aus dem Schwimmbad gewohnt ist und kostet (zumindest hier) nichts. Einzig das Material (harter Kunststoff) könnte dazu führen, dass man der Station seinen teuren Begleiter lieber nicht anvertraut. Praktisch: Die Stationen lassen sich über diese Karte oder über eine App finden.

Hergestellt werden die Stationen von der Firma strasserauf, deren Logo für mich völlig unleserlich ist, die damit aber wohl Werbung für ihr Hauptprodukt machen möchte: billigen Ökostrom. Bevor ihr da jetzt aber alle hinwechselt lest ihr bitte meine Guideline zur Anbieterwahl: Ökostrom ungleich Ökostrom ungleich Ökostrom. Für mich klingt die TÜV-Zertifizierung und Wasserstrom doch sehr verdächtig. Düsseldorfern könnte der Anbieter dank dieser Guerilla Werbeaktion bekannt sein. Ob das so ökologisch sinnvoll war, wage ich zumindest zu bezweifeln.

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Wie komme ich als Student zur NEXT11?

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Wie schon mal erwähnt arbeite ich zur Zeit für die NEXT11 Konferenz. Diese wird am 17. und 18. Mai in Berlin zum Thema DATA LOVE stattfinden. Mehr Infos findet ihr hier: www.nextconf.eu

Die Konferenz ist nicht nur für Unternehmens-, Agentur- und Medienvertreter sowie Start-Ups interessant, sondern auch für Studenten. Als Student weiß ich natürlich, dass man im Studium eigentlich kein Budget für Konferenzen dieser Größenordnung übrig hat. Daher habe ich mal ein paar Möglichkeiten zusammen getragen, wie Studenten zur NEXT11 kommen können:

1) Ihr betreibt ein eigenes Blog. Wie ihr an ein Blogger Ticket kommt steht hier: Bloggers are welcome . Allerdings bin ich ehrlich: Ein kostenloses Blogger Ticket werden hauptsächlich Top-Blogger mit einer großen Reichweite und vor allem thematischer Relevanz bekommen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit über eure Seite ein Ticket zu gewinnen, in dem ihr zum Beispiel ein Banner einbaut oder etwa zur NEXT11 schreibt. Hier steht alles genau erklärt.

2) Ihr gewinnt ein Studenten-Ticket von SinnerSchrader. Insgesamt 10 Tickets verlost der Veranstalter der NEXT11.

3) Ein weiteres Ticket verlost Be Berlin. Die Hauptstadtkampagne bietet sogar Anreise und Übernachtung inklusive. Diese Verlosung richtet sich aber eher an internationale Teilnehmer.

4) Es wird auch günstige Studententickets geben. Die genauen Preise und die Bedingungen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Ich werde dann noch einmal darauf hinweisen.
UPDATE 14.03.2011: Alles zu den Studententickets für nur 90,- Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer und Shopgebühr) findet ihr hier: http://nextco.nf/i26fVz

Um immer auf dem neuesten Stand zur NEXT11 zu bleiben, werdet Fan der NEXT bei Facebook und/oder folgt @nextconf bei Twitter.

Wenn ihr kein Student seid empfehle ich euch schnell noch bei den Early Bird Tickets zuzuschlagen!

 

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„1984“ in der Version von 2011

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Im Jahre 1984, in einer Pause des Super Bowl XVIII strahlte Apple in Anlehnung an George Orwells Buch 1984 diesen legendären Spot aus:

Heute, im Jahr 2011 ist Apple längst nicht mehr der kleine bunte Player in der Welt der großen grauen Männer (wenn auch immer noch der Player der vieles revolutioniert). Längst ist Apple eine Supermacht, mit einem strikt geschlossenen System. Apple bestimmt, was der User sieht und was nicht, welche Anschlüsse er nutzen darf und welche nicht und Apple gehören die Daten der User.

Zeit einen neuen Spot zu drehen, dachten sich wohl einige Leute bei Motorola und so lief dieses Jahr beim Super Bowl XLV in einer Pause dieser Spot:

Ich finde den Spot von Motorola für das Xoom Tablet sehr gut. Bei Mobiflip enthält sich René Hesse, die Kommentatoren finde ihn eher mäßig. Was denkt ihr?


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Der Koch, die NEXT11 und die Bloggersuche

3 Kommentare

Heute mal ein Blogpost in eigener Sache:

Wie ihr vielleicht wisst, studiere ich gerade. Wer mir bei Twitter folgt, der hat mitbekommen, dass ich in der letzten Woche meine letzte Klausur geschrieben habe. Das heißt aber noch nicht, dass mein Studium zu Ende ist. Im Verlaufsplan stehen für das sechste Semester ein Praxisprojekt von drei Monaten und die Bachelorarbeit. Daher habe ich mir eine schöne Stelle für das Projekt gesucht und gefunden:

Ich bin bei Primus Inter Pares oder kurz pr://ip in Münster. Das ist eine Agentur aus Münster, die hauptsächlich im Umfeld der digitalen Wirtschaft für ihre Kunden kommuniziert. Und einer dieser Kunden ist in diesem Jahr die NEXT11 Konferenz in Berlin. Ich werde hauptsächlich an diesem Projekt mitarbeiten, in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen vom NEXT11-Team und Djure Meinen (50hz).

Also wundert euch nicht, wenn ich in Zukunft viel über die NEXT11 twittere oder sonst wo poste.

So, das zu mir – und jetzt zu euch. Für die NEXT11 werden wir einige Blogger einladen und anderen die Möglichkeit geben sehr günstige Tickets zu bekommen. Dafür suchen wir eure Ideen, Vorschläge oder direkt euch. Alle weiteren Infos findet ihr hier bei 50hz.

Wenn ihr selbst zur NEXT11 wollt oder zumindest mit dem Gedanken spielt: Unter vote.nextconf.eu kann man noch bis zum 15.02.2011 Sprecher vorschlagen und für bereits vorgeschlagene voten. Ich empfehle hier mal direkt für Oscar Ugaz von Real Madrid zu voten!

Update 18:15 Uhr: Weitere Infos findet ihr jetzt auch direkt bei pr://ip.


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Abofalle statt kostenlosem Smartphone

4 Kommentare

Zurzeit ist folgende Email (auch in ähnlicher Form) unterwegs und erreichte auch mich. Eine kurze Recherche bestätigte meinen ersten Gedanken. Da ich nicht viel Zeit habe, hier die Ergebnisse als ganz kurze Warnung vor http://www.smartphones-testen.net.

Die Mail:

Nina Wagner an xxxx
Details anzeigen 06:26 (Vor 3 Stunden)
Sehr geehrte(r) xxxx xxxxx,

im Rahmen einer aktuellen Marktforschungs-Studie suchen wir bundesweit 5.000 Teilnehmer, die aktuelle Handys, Smartphones (wie beispielsweise das iPhone 4) oder Zubehör aus dem Mobilfunkbereich testen und bewerten möchten.

Wir senden Ihnen die Produkte, die getestet werden sollen, portofrei nach Hause – diese dürfen Sie nach der Studie vollständig behalten, hierfür erwarten wir eine ausführliche Beschreibung Ihrer Erfahrung mit den Geräten.

Nach Abschluss der Studie und Beantwortung unserer Fragen bezüglich der Geräte gehen diese vollständig in Ihr Eigentum über – Sie können damit machen was immer Sie möchten.

Von uns verschickte Handys sind selbstverständlich simlock-frei und können so problemlos von Ihnen genutzt werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen.
Bitte informieren Sie sich direkt:

http://www.smartphones-testen.net/D60-Z627953/

Vielen Dank, auf gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen,

Nina C. Wagner
Projektverantwortliche „Marktforschung und Dialog“

Kurz gesucht und schon fand ich über dieses Forum auf diese Warnung von Chip.de:

Kostenlos? Keine Spur! Registrieren Sie sich auf einer der angegebenen Websites, schließen Sie ein kostspieliges Abo ab, für das monatlich 8,25 Euro fällig werden. Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Dass ein Tester jemals ein teures iPhone 4, Samsung Wave oder BlackBerry Torch bekam, wie es die Webseiten vermitteln, ist nicht bekannt.

Hier geht es zum vollständigen Artikel. Es geht hier zwar um andere Namen, es dürfte sich aber um die gleiche Masche handeln.


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Die WN, die Werbung und das Internet

2 Kommentare

Ich hab zur Zeit den Blog mangels Zeit vernachlässigt, aber bevor ich jetzt zur Arbeit muss doch eben dieser Screenschot der Westfälischen Nachrichten Homepage (Lokalsport/Münster) von heute, dem, 9.11.2010:

Bevor jetzt jemand Freitag zur Hammer Straße fährt: Da schläft wohl jemand bei der WM seit letzter Woche. An diesem Wochenende spielt der SCP Samstags in Gladbach!


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Nicht nur schneller als die Bahn

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Ich bin ja ein halbes Jahr lang oft von Düsseldorf nach Paris und zurück gefahren. Mein Verkehrsmittel erster Wahl war (und ist) der Thalys. Seit Ende 2009 auf neuer Strecke schafft er die Verbindung Köln-Paris mit seinen gut 320 kmh (213 im Schnitt) in knapp drei Stunden. Damit ist man einfach unschlagbar schnell vom Kölner Dom am Gare du Nord.

Doch auch der Thalys hat mit dem harten und schneereichen Winter zu kämpfen. Um die Kunden etwas zu beruhigen verschickte man daher diese Mail:

Von der DB erwartet man so etwas irgendwie gar nicht erst, oder?

Ach ja: Geld zurück bei Verspätung gibt es beim Thalys schon lange und im Vergleich zur neuen DB Regelung relativ unkompliziert. So macht Bahnfahren richtig Spaß!