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Bahn Konkurrent HKX

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Ich muss am Freitag mit der Bahn von Münster nach Düsseldorf. Da gibt es zwei Verbindungen, die passen:
Um 9:03 ab MS, an Düsseldorf U-Bahnhof Nordstraße um 10:37 Uhr oder
um 9:09 ab MS, an Düsseldorf U-Bahnhof Nordstraße um 10:47 Uhr.

Also eigentlich kein Unterschied in der Fahrzeit. Die erste Verbindung ist von der DB und kostet mich mit meiner BahnCard25 20,25 Euro (Fernverkehr). Die zweite ist von der neuen privaten Konkurrenz der Bahn mit dem HKX – dem neuen Hamburg Köln Express. Er fährt die Strecke Hamburg-Münster-Essen-Düsseldorf-Köln in fast derselben Zeit wie die Schnellzüge der Bahn, kostet aber nur einen Bruchteil. Am Freitag kostet mich dich die Fahrt Münster-Düsseldorf ganze 10,00 Euro, inklusive einem reservierten Sitzplatz (der Kostet bei der Bahn noch extra). Da ist klar, welchen Anbieter ich nehme. Details zum Komfort und zur Fahrt folgen dann im Anschluss!

Greenpeace
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Greenpeace-Rebellen gegen VW-Imperium

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Hut ab Greenpeace UK!
Der VW-Spot „The Force„, in dem ein kleiner Darth Vader versucht die Macht anzuwenden, bis sein Vater und VW ihn glücklich machen, war der Renner der letzten Monate. Der Kleine ist aber auch süß…

Doch ob es so schlau war einen der größten Bösewichte des Universums zum Werbeträger zu machen? Greenpeace hat die Geschichte jetzt aufgegriffen. Denn VW ist nicht der gute Saubermannkonzern, als der er sich dank „Blue Efficency“ gerne darstellt. Auch VW steckt viel Geld in die Lobbyarbeit, um niedrige CO2-Grenzen für Autos in der EU zu verhindern und auch VWs könnten wesentlich umweltfreundlicher sein.

Hier also die Antwort von Greenpeace:

Genial: Der VW-Darth Vader macht, was Darth Vader nun mal macht: Er bedroht Planeten. Die Geschichte könnte nicht besser erzählt werden. Und Greenpeace nimmt die Rolle der kleinen, noch süßeren und natürlich guten Rebellen ein… und die Rebellen schlagen zurück:

Jetzt kann jeder auf der Kampagnenseite mit dem Namen VWDarkSide Teil der Rebellion werden. Und Greenpeace kann nicht nur online, natürlich wird das ganze auch offline mit gewohnten Aktionen begleitet:
Rebel alert! Stormtroopers sighted in London! VW is on the ma... on Twitpic
Gefunden via Claudia Sommer:
[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/csommer/status/85620694850871296″]

Update: Es gibt auch noch ein Jedi-Training: Wer acht Freunde in die Rebellion bringt, bekommt ein T-Shirt. Daher meine Bitte: Folgt mir in die Rebellion: http://vwdarkside.com/de/jedi/tim-koch-3142

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Im Café mal kurz aufladen

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Da unsere Smartphones nicht nur alles können sondern auch große und brilliante Bildschirme, Prozessoren, leistungsfähige Sendemodule und wer weiß was sonst noch mit Strom versorgen müssen, haben immer mehr Leute das Problem, dass der Akku schlapp macht und weder Ladekabel noch Steckdose in Sicht sind.

Diese Ladestation, die ich  neulich im Café Uferlos gesehen schafft da Abhilfe:

Unterschiedliche Stecker schaffen Komptabilität zu allen gängigen Smartphones. Also Telefon hier deponiert und dann einen Kaffee trinken, Brunchen, Fußball gucken oder nebenan in die Mensa gehen. Es gibt drei Fächer, die mit einem einfachen Schließsystem ausgestattet sind. Das ganze sieht aus wie kleine Schließfächer, wie man sie vom Bahnhof oder aus dem Schwimmbad gewohnt ist und kostet (zumindest hier) nichts. Einzig das Material (harter Kunststoff) könnte dazu führen, dass man der Station seinen teuren Begleiter lieber nicht anvertraut. Praktisch: Die Stationen lassen sich über diese Karte oder über eine App finden.

Hergestellt werden die Stationen von der Firma strasserauf, deren Logo für mich völlig unleserlich ist, die damit aber wohl Werbung für ihr Hauptprodukt machen möchte: billigen Ökostrom. Bevor ihr da jetzt aber alle hinwechselt lest ihr bitte meine Guideline zur Anbieterwahl: Ökostrom ungleich Ökostrom ungleich Ökostrom. Für mich klingt die TÜV-Zertifizierung und Wasserstrom doch sehr verdächtig. Düsseldorfern könnte der Anbieter dank dieser Guerilla Werbeaktion bekannt sein. Ob das so ökologisch sinnvoll war, wage ich zumindest zu bezweifeln.

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Ökostrom ungleich Ökostrom ungleich Ökostrom

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So, endlich bin ich es auch: Kunde bei einem „echten“ Ökostromanbieter! In Bielefeld habe ich in einem Studentenwohnheim gewohnt und musste den Strom pauschal vom Studentenwerk beziehen, da gab es keine Wahlmöglichkeit. Jetzt wohne ich bekanntlich wieder im schönen Münster und so stand für uns die Wahl eines Stromlieferanten an.

Under CC by http://www.flickr.com/photos/philippheinrich/

Under CC by PhilippHeinrich*

Wer keinen dreckigen Kohlestrom oder unverantwortlichen Atomstrom beziehen will, der kann heutzutage Strom von einem Ökostromanbieter beziehen. Den gibt es zum Teil sogar zum selben Preis wie vom örtlichen Anbieter oder sogar billiger. Bei der Auswahl gibt es jedoch einige Sachen zu beachten. Wo kommt der Strom genau her? Verändert der Konsum von Ökostrom auch wirklich den Energiemix, also den erzeugten Strom? Und wenn ich Ökostrom von einem Konzern beziehe, unterstütze ich damit nicht auch alle anderen Geschäftsfelder dieses Konzerns?

Da ich mich damit ein wenig auseinandergesetzt habe, hier ein paar Tipps:

1. Der Wechsel des Stromanbieters geht ohne Probleme und ist mit keinem Versorgungsrisiko verbunden. Sollte der neue Anbieter Lieferprobleme haben, ist der lokale Versorger (in Münster die Stadtwerke) verpflichtet dich nahtlos weiter zu versorgen. Wenn du einen Antrag an den neuen Anbieter schickst, kümmert der sich um die Kündigung bei deinem alten Versorger zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

2. Der Strom, der aus deinen Steckdosen kommt verändert sich natürlich nicht. Oft hört man das von Kritikern: „Du kriegst doch weiterhin Atom- und Kohlestrom in deine Wohnung!“ Das stimmt. Das aktuelle deutsche Stromnetz ähnelt einem riesigem See. Du entnimmst Wasser, dafür wird an verschiedenen Stellen sauberes (Ökostrom) und dreckiges Wasser (Strom aus Kohle, Atom und Gas) eingespeist. Woher genau dein Wasser kommt, ist nicht nachvollziehbar. Allerdings ändert dein Wechsel zu Ökostrom die Qualität des gesamten Wassers (des Strommix). Denn die Menge Strom die du verbrauchst, muss dein Ökostromanbieter ins Netz einspeisen. Und Ökostrom hat Vorrang vor allen anderen Stromarten, dass heißt du änderst aktiv die Zusammensetzung des Strommix.

3. Aber Achtung: Nicht jeder Ökostromanbieter ist gleich! Im großen und ganzen gibt es drei Arten oder Modelle:

1. Das Aufpreismodell
Beim Aufpreismodell ist in Deutschland ein Auslaufmodell, hier wird weiter der selbe Strom geliefert und eingespeist. Man zahlt aber mehr Geld als vorher. Dieses Mehrgeld wird dann in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gesteckt. So ändert sich zwar langfristig etwas, aber hauptsächlich finanziert man damit seinem Anbieter nur die eh irgendwann anstehende Erneuerung seines Kraftwerkparks.

2. Das RECS-Zertifikate Modell
Hierbei handelt es sich um ein weit verbreitetes Modell. Viele (gerade die günstigsten) Ökostromanbieter nutzen dieses Modell. Für mich ist das aber in den meisten Fallen nur ein Fall von Greenwashing. Am Energiemix ändert sich hier so schnell nichts.
In diesem Modell verbraucht man weiter seinen Strom, der Anbieter kauft in der gleichen Menge RECS-Zertifikate, die bescheinigen, dass Ökostrom eingespeist wurde.

Was bedeutet das konkret? Nun sagen wir der Einfachheit halber du verbrauchst 100 Einheiten Strom. Jetzt kann dein Anbieter 100 Einheiten Atomstrom einspeisen und zusätzlich RECS-Zertifikate für 100 Einheiten kaufen. Die bekommt er zum Beispiel aus Skandinavien. Da gibt es schon ganz lange viele Wasserkraftwerke, die sauberen Strom produzieren. Das heißt bisher wurden 100 Einheiten Wasserstrom in Skandinavien als normaler Strom verkauft und in Deutschland 100 Einheiten Atomstrom.
Jetzt wird der Atomstrom umdeklariert und via Zertifikat zum Ökostrom. Du verbrauchst jetzt also „offiziell“ den Wasserstrom aus Skandinavien und zahlst dafür vielleicht sogar etwas mehr. Der Skandinavier verbraucht quasi deinen Atomstrom und zahlt dafür wie immer. Er bekommt normalerweise nichts davon mit. Wirkung auf den Strommix: Null. Wirkung für den Klimaschutz: Null.
Dieses System würde erst dann zu einer Verbesserung des Status Quo führen, wenn alle bisher eh schon verfügbaren Ökostromquellen „verkauft“ sind, es also nur noch Zertifikate gibt, wenn neue Anlagen gebaut werden.

Was also tun, um echten Ökostrom zu beziehen? Um wirklich was zu verändern? Nun, es hilft Strom von einem Anbieter der dritten Art zu beziehen, den

3. „echten“ Ökostromanbietern
Diese garantieren dir, genau den Strom, den du verbrauchst auch gleichzeitig als Ökostrom ins Netz einzuspeisen. Das heißt, wenn sie mehr Kunden haben, die zusammen mehr Strom verbrauchen, MÜSSEN sie neue Anlagen bauen. Gute Anbieter haben also nur gute Kraftwerke in ihrem Kraftwerkspark und erweitern diesen kontinuierlich. Wobei sie nicht alle Anlagen zwingend selbst besitzen. Normalerweise kaufen sie auch Strom von Anlagenbesitzern, wie engagierten Bürgergruppen ein. Das heißt wenn mehrere Bürger sich zusammen tun und zum Beispiel ein Windrad bauen wollen, dann werden sie unterstützt und ihnen nach Inbetriebnahme der Strom abgekauft. Auch garantieren diese „echten“ Ökostromanbieter, dass von deinem Geld ein bestimmter Betrag garantiert in die Neuanlagenförderung fließt.
So verändert sich der Strommix oder um im Bild zu bleiben: So wird das der Stromsee sauber!


Wie man so einen „echten“ oder „guten“ Ökostromanbieter erkennt? Nun man kann sich durch die Informationen der Anbieter lesen und/oder dort direkt nachfragen. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich auch auf die Expertise der Experten der Umweltverbände verlassen. 22 Verbände, darunter der Naturschutzbund, der WWF, Greenpeace und Robin Wood, empfehlen auf der Seite www.atomausstieg-selber-machen.de genau vier Anbieter: Naturstrom, Lichtblick, Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Greenpeace Energy. Wobei EWS und Lichtblick teilweise auch Zertifikate nutzen, jedoch scheinbar nicht zum umdeklarieren. Mehr Infos hierzu findet ihr hier

Wir haben für uns die Preise verglichen und uns dann, auch auf Grund von zwei Empfehlungen, für Naturstrom entschieden. Seit dem 1.1.2011 ist dort sogar der Preis pro Kilowattstunde niedriger als im Grundversorgungstarif der Stadtwerke Münster! Zu Lichtblick habe ich gerade erst diese negative Erfahrung zum Thema Kundenservice im Blog von Elschy gelesen, daher hätte ich da Bedenken. Aber guckt einfach selbst, am besten mit der letzten Jahresabrechnung eures bisherigen Anbieters, welcher Versorger zu euch am besten passt. Alle vier liefern bundesweit.

Wer sich ebenfalls für Naturstrom entscheidet, kann sich gerne in den Kommentaren melden (echte Mailadresse angeben!), dann werbe ich ihn.

*Bild via Flickr von PhilippHeinrich


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Wer für den Schaden gesorgt hat…

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So traurig das Thema ist. Ein Stück Wahrheit steckt hinter dieser gerade via Twitter und Co umhergehenden Satire: Wenn einer der Atomkraftwerksbetreier weltweit sich ähnlich fahrlässig verhält wie BP und die US-Regierung mit ihrer Genehmigung für die Bohrung, dann wird die Katastrophe im Golf von Mexiko tatsächlich vergleichsweise gering ausfallen.


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Reclaime the street… ähh the bike lane!

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In letzter Zeit ließt man ja immer häufiger, dass in Großstädten der Fahrradverkehr immer populärer wird und Städte wie London (spiegel online) oder Hamburg (zuvielekoeche) tun ja auch einiges dafür.

In New York scheint das etwas anders zu laufen. Dort wurde eine anscheinend oft genutzte Fahrradspur entfernt. Doch in New York gibt es mutige Fahrradaktivisten! Hier ihre Antwort:

Kleiner Edit: Sogar Lance Armstrong (der echte) hat das Video schon gesehen und via Twitter verbreitet:

(via buzzeins)